Samstag, 28. Januar 2012
EDV Schulungsgebäude im Handwerker- Ausbildungszentrum AGERTO
Der bei der letzten Reise angestoßene Bau eines EDV-Schulungsgebäudes im Handwerker und Ausbildungszentrum AGERTO geht zügig voran
Tagsüber soll dort EDV Unterricht stattfinden und in der unterrichtsfreien Zeit, kann der Raum gegen eine gringen Gebühr von der Bevölkerung als Internet-Café und Komunikationszentrum genutzt werden.
Gemäß unserer Devise “Hilfe zur Selbsthilfe” kann dann so auch etwas Geld erwirtschaftet werden. Das ist für die Unterhaltungskosten wichtig.
“AGERTO” = Association Germano Togolaise
Mehr Infos und Bilder
Donnerstag, 1. Dezember 2011
Zurück in Deutschland
Wir sind wieder da!
Sicherlich fiel der Start sind Deutschland nicht ganz so einfach, zumal es für viel am nächsten Tag schon wieder im Berufsleben weiterging. Die Eindrücke werden noch viel Nachdenklichkeit mit sich bringen. Sicherlich auch im positiven Sinne. Das was hier passiert ist gut, wenn auch nur ein kleiner Tropfen, aber zumindest ein Ansatz...
Danke an alle Helfer, Mitreisenden aber auch an alle die, die uns mit Spenden unterstütz haben.
Danke an alle Helfer, Mitreisenden aber auch an alle die, die uns mit Spenden unterstütz haben.
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| von TogoHilfe e.V. gebaute Schule Pressebericht im Nachgang der Reise: |
TOGO-Hilfe e.V. - zurueck aus Afrika auf
Samstag, 5. November 2011
14Tag_05.11.2011 Lomé
Wir machen Radio

Als kleines Highlight haben wir bei einem Quiz ein gebrauchtes Notebook als Hauptpreis ausgelost. Viele riefen an und versuchten die Fragen zu Deutschland und der Wiedervereinigung zu beantworten. Das Notebook als Hauptgewinn lockte viele und die Teilnahme war wiedererwarten sehr hoch... Es ist interessant zu beobachten mit welchen wenigen Mitteln hier gearbeitet wird um einen Radiosender als Weiterbildungs- und Informationsmedium zu betreiben. Anbei ein Bild des Serverraums J

Der Nachmittag war mit packen und sortieren fast schon voll ausgebucht, jedoch sind wir noch mal in der Handwerkerzentrum in die Stadt gefahren um noch das eine oder andere Mitbringsel für den Stand am Weihnachtsmarkt in Rheinbach zu besorgen. Gegen 19:Uhr sind wir dann aufgebrochen in Richtung Flughafen. Passkontrolle, Ticketkontrolle, Passkontrolle, Passkontrolle, Ticketkontrolle, Gepäckkontrollen, Passkontrolle, Passkontrolle, Passkontrolle, Handgepäckkontrollen, Ticketkontrolle, Passkontrolle, wir sind im Bus zum Flieger, Ticketkontrolle, Passkontrolle – geschafft! Auch das ist üblich – wer einmal da war weiß das! Alle sind wichtig und jeder hat seine Aufgabe. Aber die Trefferquote für den letzten der den Pass kontrolliert einen ohne Pass zu erwischen seit doch eher gering J
Um 7:00Uhr ging es zum Radiosender 93,5 um in der Radiosendung für deutschlernende Studenten rede und Antwort zu stehen. Samstags morgens wird in anderthalb Stunden deutsch gesprochen. Es werden Texte aus den Lehrbüchern und Redewendungen erklärt welche die Studenten in der Universität gerade durchnehmen.

Nach der Sendung luden wir die Betreiber noch zu einem gemeinsamen Frühstück ins Seemannsheim.
Packen

Gegen 23:30 ging es in die Luft und ich konnte fast den ganzen Flug schlafen. Der Zwischenstopp in Paris verlief auch sehr reibungslos und das letzte Stück, Paris -> Köln in der TurboProp war ein Klacks. Endlich konnte ich Deutschland sehen unsere Wälder, die Autobahnen und die massiv gebauten Häuser. Das war auch der Moment, wo ich entschloss, gleich nach dem zu Hause ankommen eine Runde in dem herbstlich, bunten Wald spazieren zugehen...
Es war diesmal eine Reise bei der nicht alle so reibungslos verlief wie geplant, aber trotz allem wurden alle Situationen einigermaßen gemeistert und bis auf Magen/Darm und etwas Fieber verlief diese Tour auch Gesundheitlich ohne große Probleme – Gott sein Dank
Freitag, 4. November 2011
13Tag_04.11.2011 Lomé
Computer fürs Lehrerzimmer

Einweihung des renovierten Gymnasiums


Auch hier wird auch mit von uns gelieferten Computer gearbeitet! Das freut !
Abschlussessen
Am Abend ging es nach alter Tradition mit Gästen ins Alt München zu Abschlussessen…
Die Sonnenblummen sind aufgegangen :-)
12Tag_03.11.2011 Kpalimé

Die Leiterin freute sich sehr, so kann sie den Lehrer die Möglichkeit bieten, sich über neue Formen des Unterrichts für Blinde im Internet zu informieren. ..
Besuch im neuen Kindergarten und Schule

Da der von uns gebaute und vor einigen Tagen eingeweihte Kindergarten wenige Minuten von der Blindenschule entfernt liegt, bin ich nochmal schnell vorbei. Und kaum sahen mich die Kleinen ging es los: Jovo, Jovo… Die Leiterin des Kiga erkläre mir, wie sie die Kinder nach Leistungen beurteilen und welche Lernmethoden sie einsetzten um eine gute Vorbereitung für die Schule zu erhalten. Aber auch Grundlegende Dinge wie richtiges anziehen stehen auf dem Programm (Danke nochmal an die Staudernheimer Kinder)
Internet im Waisenhaus

Gegen Abend vielen mir Zwillinge auf, die beiden Jungs sind 3Jahre und im Gespräch mit der Mutter sagte Sie mir, dass Sich nicht richtig arbeiten gehen kann, da sie keine Betreuung für die beiden hat und sie waren auch schon im Kindergarten, sollten aber Stühle mitbringen und das Geld kann sich die Mutter nicht leisten. Es ging hier um jeweils 1,70Eur pro Stuhl. Ich habe kurzerhand eine Vertrag handschriftlich aufgesetzt, um sie etwas in die Pflicht zunehmen und Ihr für die Stühle und die Kindergartenuniform das Geld gegeben.
Und noch ein Erlebnis, zu dritt auf dem Moped : Geht auch und kostet nicht so viel

Gegen 17Uhr ging es mit dem Buschtaxi zurück nach Lomé. Hätte der Fahrer die Mittel in der Formel Eins zukommen, würdet Ihr ihn alle kennen – er wäre der Weltmeister… Der Tacho war defekt aber im 5Gang mit 4000umdrehungen sollte der alte Isuzu doch auch die 150/160 erreichen. Bei jedem Bremsen merkte man, dass der Wagen hinten etwas rumkam. Ich sagte ihm dann irgendwann, das ich keine Eile habe aber er sagte, da er mit dem Fahrpreis eigentlich doch nicht so einverstanden wäre, Wolle er so schnell wie geht in Lomé noch Fahrgäste für die Rückfahrt suchen. Er fuhr wie eine Wildsau und der defekte Scheinwerfer links wurde mit dem Blinker wieder wettgemacht! – Es wurde dunkler und dunkel, die Sicht immer schlechter aber das Tempo blieb. Ich beruhigte mich selber und fragte wie oft er die Strecke jeden Tag fährt – 2x die Antwort – OK das passt, er ist mit jedem Schlagloch per DU. Dachte ich, kurz vor Lomé ein Schlag und ich merkte schon die Deckenverkleidung am Kopf. Treffer, vom Straßenrand kam: OHHHHHHH von denen die das gesehen haben. Und jetzt hatte er Zeit, rechts ran und mal drunter schauen, ab noch alles da ist wo es hingehört. Passt, weiter nur die Lenkung schleift jetzt mehr als zuvor.

Da der von uns gebaute und vor einigen Tagen eingeweihte Kindergarten wenige Minuten von der Blindenschule entfernt liegt, bin ich nochmal schnell vorbei. Und kaum sahen mich die Kleinen ging es los: Jovo, Jovo… Die Leiterin des Kiga erkläre mir, wie sie die Kinder nach Leistungen beurteilen und welche Lernmethoden sie einsetzten um eine gute Vorbereitung für die Schule zu erhalten. Aber auch Grundlegende Dinge wie richtiges anziehen stehen auf dem Programm (Danke nochmal an die Staudernheimer Kinder)
In den Schulen sind Klassen von bis zu 70 Kindern keine Seltenheit. In manchen sogar an die 100 wurde berichtet.
Nach dem Besuch der Blindenschule ging es direkt zum Waisenausbildungszentrum. Heute stand auch dem Programm die Rechner untereinander zu vernetzten und mit einer Funktelefonverbindung ins Internet zu bringen. Desweitern gibt es eine Zentrale Ablage für Klassenarbeiten und die Möglichkeit von jedem Platz aus zu drucken. Das fanden Sie am tollsten. Und ich glaube am schnellsten wird der Toner leer sein – Aber Ersatz ist vorhanden!
Zwillinge

Zurück nach Lomé

Polizeikontrolle
Und dann kamen wir in eine Kontrolle diese dauerte auch an die 2 Stunden. Aussteigen Gepäck raus, Pass Port und Handy eingesammelt und bla bla. Der eine konnte sich nicht entscheiden, rief noch zwei die wiederum noch zwei… Naja eigentlich ging es ihnen nur um Geld – wie so üblich…
und Tschüss – zurück ins Seemannsheim - einchecken – Bericht schreiben – Gute Nacht!
11Tag_02.11.2011 zurück nach Kpalimé
Computer für die Waisen
Der andere Teil der Gruppe teilte sich in Lomé zur Gruppe Patenschaft auf und Besuchten das Krankenhaus St.Joseph in Lomé - auch dort wurden Medikamente übergeben und die Einrchtung gesichtet. Ich finde es toll hier in Agerto etwas tun zu können. Es ist ein guter Ort um zu helfen. Danke an Messan den Leiter, was er alles für seine Schützlinge tut ist klasse…. Hut ab…
Auzubildente Näherin und Schreiner
Auzubildente Näherin und Schreiner
10Tag_01.11.2011 Kurz nach Lomé - Hardware holen
Reisetag mit Zwischenstopps
Feiertag - Auch hier !
Feiertag - Auch hier !
Auf dem Weg nach Lomé machten wir zuerst einen kurzen Stopp in einem Buschdorf, was sich am Straßenrand versteckte. Hier leben die Menschen mit dem Minimum. Kein Strom, Kein fließend Wasser . Aber ein freundliches Lachen haben Sie immer für uns.
Als zweiter Stopp, stand die Einweihung eines neuen Brunnens auf dem Programm. Bis dato gab es in dem 800 Seelendorf noch keinen öffentlichen Brunnen. TogoHilfe e.V. hat dies erkannt und eine 30Meter tiefen Brunnen bauen lassen. Hier darf jetzt jeder, für einen kleinen Obolus Wasser schöpfen. Mit den geringen Einnahmen wird die Erhaltung und die Reinigung des Brunnes finanziert.
Wir hatten dank einer Spende auch die Möglichkeit eine Fußballmannschaft bestehend aus Jungs im Alter von 6-8 Jahren glücklich zu machen. Die Ehre mit der Sie die Trikots tragen ist schon klasse. Sie konnten es kaum abwarten das erste Spiel zu machen. Ich habe natürlich auch etwas zu Mainz 05 erklärt – soweit mir möglich J Danke an Sandy!
Hardware für morgen
In Lomé angekommen, ging es nach dem CheckIin auch schon gleich wieder los zu Dr.Gover die in Kpalimé benötigte Hardware zu sortieren und die Sachen schon wieder für morgen zupacken.
9Tag_31.10.2011 Kpalimé
Auszeichung zur bestandenen Ausbildung

Am Morgen waren wir bei AGERTO eingeladen. AGERTO ist ein Ausbildungszentrum in der Waisenkinder vom Kindesalter bis in den Beruf gebracht werden. Gestern war die Abschlussfeier der ausgelernten und wir hatten die Ehre den Gesellenbrief zu überreichen. Bei AGERTO werde ich in dieser Woche noch einen Computerraum einrichten um somit auch EDV Unterricht anbieten zu können. Messan der Leiter von AGERTO lebt lange Zeit in Deutschland, bis er entschloss etwas für sein Land zu tun und gründete dieses Zentrum was den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gibt eine kostenlose Berufsausbildung zu erreichen. Auch wird hier einmal am Tag ein warmes Essen angeboten was für viele nicht zur Normalität gehört.
Medikamente ins Krankenhaus - Kpalimé
Nach der Feier ging es in Krankenhaus nach Kpalimé, Medikamente und medizinisches Gerät überreichen. Gerade hier sind die Medikamente gut aufgehoben, viele einheimische können sich die normale Behandlung einfach nicht leisten und verschleppen so ihr Leid. Oftmals warten die Menschen bis es wieder von der Regierung angeordnete Kostenlose Behandlungen gibt, aber das kann für den ein oder anderen schon zu spät sein. Hier wurde auch vor Jahren eine komplette in Köln abgebaute Zahnarztpraxis neu aufgebaut. Ebenso ein Gerät zu Augenprüfung, welches von M.F. Firmenich den zuständigen Ärzten erklärt wurde.
Anschließend sind wir zu einem von TogoHilfe e.V. unterstützen Kindergarten, wo wir uns nach dem Stand erkundigten und einen Teil der in Deutschland gesammelten Spielsachen übergeben haben. Die kleinen stehen zu Beginn immer mit großen Augen da und begreifen erst langsam was da passiert – so viel JOVO’s und so viele neue Sachen… Hier wird die Betreuung schon im Babyalter geboten, dass die Eltern ihrer Arbeit nachgehen können.
Einweihung des neu gebauten Kindergartens
Am Nachmittag dann der Höhepunkt, der in Kusumtu von uns neu gebaute Kindergarten wurde eingeweiht. Klasse! Eine Menge von Kindern stand rechts und links neben der Straße. Gesänge, Trommeln und Kinderlachen. Nach den offiziellen Ansprachen führten die kleinen extra für uns einstudierten Tänze vor und waren so stolz als wir die mit einem lauten Applaus quittierten. Ein kleiner Junge hat kam zu mir und setzte sich auf meinen Schoß und plötzlich während der Feier merke ich er war eingeschlafen J Er bekam von dem ganzen Lärm nicht mit, auch nicht als ich aufstand und ihn ganz behutsam auf den Stuhl setzte. Er schlief weiter…
Der Kindergarten besteht aus zwei großen Räumen und ist mit wenigen Dingen eingerichtet. Auch hier haben wir von den Kindern aus Staudernheim gesammelte Spielsachen übergeben. Danke an Steffi J 





Auf gleichem Grundstück befindet sich noch eine von einem kanadischen Projekt erbaute Schule – FCIL = Fonds Canadien d’initiatives locales.
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